Als Resümee – oder für eilige Lesende – folgt hier eine unsystematische und vor allem völlig subjektive Highlight-Liste unseres 2026er N-Törns. 
Schönstes Segeln: 1. Unter Gennaker von Grenaa nach Skagen (s.o.). 2. Raumschots von Fotö nach Læsø (s.u.). 3. Mit halbem Wind von Skanör nach Møn (s. weiter unten).

Schönste Hafenneuentdeckungen: 1. Hunnebostrand (s.o.) mit der wunderbaren Utsikt-Schäre und dem genialen Fischladen. 2. Das unaufgeregt-hübsche und friedliche Björholmen (s.u.).

Schönste Insel: Tjøme mit der Südspitze Verdens Ende (s.o.)
Leckerste Fischmahlzeit: Lunch mit Blue Layla am Kai vor dem Fischladen in Nevlungen (s.u.). 

Unerwartet-schönster Hafen: Øer hinter der Schleuse (s.o.). 
Glühendster Sonnenaufgang: Auf See vor Læsø (s.u.).

Beste Dusche: Fritz Smiths gate 1 in der Altstadt von Tvedestrand (s.o.).
Netteste Begegnungen: Mit unseren Freunden (und Lotti, s.u.) in Lund und auf Læsø. 

Bestes Teamwork: Aufwinschen unserer schwedischen Stegnachbarin (s.o.) in den Mast ihrer Scampi mit Norwegerhilfe.
Beste Fika: Café D’italia, Lund (s.u.). Beste Kanelbulle: Marstrand.

Beste(r) mestringsfølelse/mestringskänsla: Das Norwegische/Schwedische kennt schöne Begriffe für das Gefühl nach dem Meistern einer (nicht notwendigerweise großen) Herausforderung, vor der man vorher gehörigen Respekt hatte. Die komplexe Wetterlage bei unserer Skagerraküberquerung, das Skagenriff in pechschwarzer Nacht, der viele Schiffsverkehr, die meterhohen Wellen, die Einsamkeit auf dem weiten Meer – nach all dem kümmerte uns der viele Regen bei der Ankunft in Norwegen keine Spur; wir krochen nach 80 Hochseemeilen mit jenem „quiet pride“ des mestringsfølelse in die Kojen.
Tatsächlich aufregendster Schlag: Von Stavern übers offene Skagerrak mit reichlich Welle bis in den Hafen von Verdens Ende, an vielen (Unterwasser-)Felsen entlang (s.u.) durch die engste Hafeneinfahrt des gesamten Törns.

Teuerster Diesel: Marstrand (3 Euro – zum Glück segeln wir meistens). 
Hübschestes Segelboot: 1. SY Blue Layla. 2. Flica II (12mR-Slup von 1939, s.u.). 

Ernste technische Probleme (weil viele immer danach fragen): Keine. Jedenfalls nichts, was sich nicht mithilfe von Taucherbrille, Spachtel, Schraubenzieher und Zange hätte lösen lassen. Sonnigste Hafenankunft: Gestern in Warnemünde – Followers hatten Blue Layla schon per AIS-Tracker und Webcam auf dem Schirm und verschickten Willkommensmails, liebe Stegnachbarn kamen fast gleichzeitig mit uns an und sprudelten so wie wir nur so vor Erlebnissen von ihren eigenen Törns.