„Tag ner seglen“ („Segel runter!“) – so lautet der Befehl am Eingang des Sotenkanals. Wir haben Südwind und möchten nach Süden, deshalb wählen wir die geschützte Strecke durch den Kanal und die Schären von Sotenäs, dem mittleren Bohuslän. Und werfen brav den Yanmar an. Die Brücke über den Kanal öffnet schon, sobald wir in Sichtweite sind. Später wird dann der Sinn des Schilds deutlich: der Gegenverkehr nimmt zu und der einzige Segler, der in diesem engen Tonnenslalom kreuzt (deutsche Flagge/Schweizer Segelnummer), zieht unwillige Blicke auf sich. Bevor wir uns auf den Weg machen, bemühen wir aber noch die elektrische Absaugung unsers F-Tanks in Hunnebostrand (s.u.), auch das muss heute sein.










Smögen/Kungshamn: Hier unterqueren wir die Smögenbron und kommen an der Fischfabrik vorbei, die unseren (in Deutschland) Lieblingssenfhering verarbeitet. Frisch vom Fischer ist aber noch besser.















Oben: Kurz vor Käringön überholt uns eine schicke niederländische Hallberg-Rassy 57 mit einem Tiefgang von 2,40m. Die Wassertiefe vor der Hafeneinfahrt laut Seekarte: 2,40m. Wir werden Zeugen des unausweichlichen Freischleppmanövers. Unten: Käringön kennen wir bisher nur bei Regenwetter – heute kommt die kleine Insel deutlich attraktiver daher. In den überfüllten Hafen quetscht sich am frühen Abend noch eine traumhaft schöne „Tolva“ (klassische 12mR-Rennyacht) aus Norwegen hinein. Wir werden Zeuge des vorbereitenden Telefonats mit der Hafenmeisterin – natürlich findet sich für eine solche Schönheit immer noch ein Platz!









