Wir sind in Schweden. Genaugenommen in Fjällbacka, einem traumhaften, zu Recht berühmten Ort. Heute gab es ein kurzes Wetterfenster, das den längeren Schlag übers offene Skagerrak nach Schweden möglich zu machen schien. So machten wir uns frühmorgens auf durch die enge natürliche „Hafenausfahrt“ von Verdens Ende (s. Foto, da liegt mittig rechts auch noch ein Unterwasserfelsen – es ist wirklich [!] eng). Die letzten Tage Starkwind hatten uns noch reichlich Restdünung hinterlassen, so dass der Schlag nicht vergnügungssteuerflichtig war (Video). Klasse, dass der Autopilot so stoisch bei der Sache bleibt – und dass wir echt nicht seekrank werden, was für ein Glück. Windböen bis 22kn katapultierten SY Blue Layla flott über die Nordsee, aber wir waren dann doch froh, irgendwann im geschützten Schärenfahrwasser unterwegs sein zu können.





Oben: Auf dem Weg nach Fjällbacka kommt man am Dannholmen vorbei, der Insel, auf der Ingrid Bergman (1915–82) ihre Sommer verbrachte – was einer der Gründe für die internationale Berühmtheit des Ortes ist.


Nach der Skagerrakquerung erklimmen wir noch rasch 2 x 76 Höhenmeter zu Fuß durch die berühmte Kungsklyfta (s.u.) auf den Vetteberget, um die Aussicht über die Schären und das Fahrwasser, durch das wir gerade gekommen sind, zu genießen. Am Ende des Tages gibt es frische Räkor vom Fischer und dann geht es schnell in die Koje.





