Die meisten Wettermodelle hatten uns für heute einen Leichtwindtag versprochen, so dass wir uns nun wieder auf die Nordsee hinaus trauen und schon beinahe damit rechnen, den Yanmar bemühen zu müssen. Bei rötlichgrauem Morgengrauen legen wir in Gjeving ab und verlassen die Deckung der Schäreninseln. Und was macht das Skagerrak? Es begrüßt uns mit 16 Knoten Wind und einer Dreimeterdünung. Es wird ein herrlicher Segeltag, der echtes Hochseefeeling aufkommen lässt. Einzige Komplikation: Die Augapfelnavigation ist durch die hohen Wellen etwas schwierig – Inseln erscheinen und verschwinden, aber vor allem tauchen die vielen Fischerboote, die sich morgens hier herumtreiben und deren Kurs schwer vorhersagbar ist, gefühlt nur alle 20 Minuten aus den Wellen auf und nie dort, wo wir sie erwartet hätten...
Gjeving am frühen Morgen.





Zur Mittagszeit erreichen wir Nevlunghavn („Hafen beim dunklen Felsen“) – ein nach wie vor vitaler Fischereihafen, der auf der UNESCO-Liste der bewahrenswerten Orte steht. Wir kaufen frischgefangenen Fisch, der sofort in der Bordküche zu einem superleckeren Lunch verarbeitet wird (s.u. – mit weiteren Impressionen dieses schönen Ortes an der norwegischen Skagerrakküste).










