Die ersten 24 Stunden in Norwegen waren vor allem: nass. Umso mehr erfreut uns der unerwartet blaue Himmel am zweiten Morgen, auch wenn er von heftigen Windböen begleitet ist. Wir beschließen, das Skagerrak heute in Ruhe zu lassen und unsere Schärennavigation zu verbessern. Wir bleiben also hinter den vielen kleinen Inseln, die das enge Fahrwasser von der wilden Nordsee trennen – und können uns kaum sattsehen an den vielen schönen norwegischen Häusern mit Wasserblick (oben: der Hafen von Gjeving).  

Ablegen in Tvedestrand mit Sonne und blauem Himmel!

Oben: Angler mit fetter Beute. Unten: So sehen hier in Norwegen die Lateraltonnen aus, die uns den Weg durch das Schärengewirr weisen – beleuchtet mit Solartechnik. Darunter: Die Schärenmüllabfuhr.

Nachdem wir im benachbarten Lyngør (s.o.) keinen windgeschützten Platz für SY Blue Layla entdecken konnten, steuern wir den kleinen Ort Gjeving (s.u.) an – der letzte erreichbare Hafen in Richtung Nordosten, bevor wir wieder auf die offene See hinaus müssten, die sich heute von ihrer ungemütlichen Seite zeigt.

Oben/Unten: Die Wassertiefe im Hafen beträgt stellenweise 30m – zu viel, um Heckbojen auslegen zu können. Stattdessen vertäuen die Einheimischen ihre Motorboote hier mit Auslegern, die in die schroffen Felswände der Schären gedübelt werden. Darunter: Anlegen unter Segeln direkt vor dem heimischen Wohnzimmer!