„Die meisten Boote bleiben wie wir heute im Hafen“, „...steife Brise … mit Regen. Das wettern wir hier ab.“ So lauten die Blogeinträge unserer Freunde, die ebenfalls hier in der Gegend unterwegs sind. Was machen wir? 51,65 Seemeilen durchs Wasser, direkt gegenan. Luftlinie wären es nur 38sm gewesen, aber wir müssen kreuzen. Das wichtigste Crewmitglied perfektioniert dabei ihren neutral-vorwerfenden Ton von knappen Aussagen wie „20 Knoten…25“ – so als sei der Skipper schuld an jedem dieser Knoten, die uns Neptun mit Luft und Wasser entgegenschmettert. 

Nach einem langen Segeltag legen wir bei immer noch viel (Seiten-)Wind im Hafen von Laboe an, wo neben uns gerade ein anderer Segler von der Seenotrettung hineingeschleppt wird. Jetzt geht es zurück an die Arbeit, am nächsten Sonntag beginnt dann (hoffentlich) der schöne Teil unseres Törns!