Nach dem für Schiff und Besatzung anstrengenden Zweitagestörn gen Westen gönnt sich SY Blue Layla eine Woche Kiel-Pause – mit einem windgeschützten Liegeplatz, Fördeblick und immer wieder kleinen Sonnenfenstern. Während sich ein Teil der Crew tapfer per Bus und Bahn nach Süden zu wichtigen Terminen durchkämpft, bleibt SY Blue Layla mit der Stammbesatzung in Laboe – und beweist: Das „boat office“ funktioniert. Videokonferenzen und Dokumentenarbeit laufen selbst bei sieben Windstärken am Morgen erstaunlich reibungslos. Wenn da nur nicht die Konkurrenz vor den Luken wäre: das tägliche Hafenkino. Ein Dreimaster tauscht den Liegeplatz mit der Förde-Fähre, große Yachten kämpfen mit engen Boxen, Schwimmer ziehen unbeirrt ihre Bahnen durchs Hafenbecken. In Kiel spielt sich das Leben eben auf und am Wasser ab.



Und Wasser gibt es reichlich: Kieler baden gern – bevorzugt früh und luftig bekleidet. Drumherum: der Landtag, der Kieler Yachtclub, unzählige Boote und eine Förde voller Bewegung. Dank Fähren mit Deutschlandticket und Fahrradstellplätzen wird das Wasser hier ganz selbstverständlich zum Verkehrsweg.






