Seit der Lektüre des Romans Vi, de druknede von Carsten Jensen, der in Marstal spielt, wollten wir diesen Ort unbedingt einmal besuchen. Von Warnemünde aus liegt Marstal allerdings nicht gerade auf dem Weg – selbst dann nicht, wenn man über den Großen Belt nach Norden segelt. Von Kiel aus sieht das schon ganz anders aus, was die beeindruckende Flotte deutscher Charter- und Eigneryachten im Hafen bestätigt. Die Anreise beschert uns zwar reichlich Wasser von oben, doch dank unseres frühen Starts passt der Wind perfekt – zumindest für den ersten Teil der Strecke zur Insel Ærø.





Wir gönnen uns angesichts des heutigen Starkwindes einen Tag in der Stadt und besuchen die Kirche (s.o./u.), in der die in Jensens Roman geschilderten Konfirmationen stattfanden, mit denen für die Marstaler Jugend ihre Schuzeit endete und ihre Seemannskarrieren begannen. Anschließend geht es ins Museum, in dem zahlreiche Ausstellungsstücke von der großen Zeit Marstals künden – auch von den weltweiten Fahrten mit tonnenweisen Mitbringsel aus aller Welt und von der Frömmigkeit der den Naturgewalten ausgesetzten Seeleute (s.u.).

















