Læsø. Von Anfang an war klar, dass wir nun zu dieser dänischen Insel mitten im Kattegatt aufbrechen würden, um dort Freunde zu treffen. Wir verlassen die schwedischen Schären bei Flaute – der ersten waschechten Flaute dieses Törns, 1-2kn Wind umlaufend sagt unser Windmesser, als wir die westlichste schwedische Schäreninsel Vinga (s.u.) passieren. Und dann: Ist der Wind plötzlich da, die Segel sind sofort hoch – von Anfang an mit zwei Reffs, anders geht es schon nicht mehr. Das Kattegatt ist mal wieder verlässlich Kattegat. Es folgt ein wunderbarer Segeltag, der uns zügig durch den dichten Schiffsverkehr nach Læsø bringt. Dort entspannte Stunden mit unseren Freunden, die zur gleichen Zeit eine wesentlich weniger erfreuliche Anreise hatten und wegen der vielen Staus die letzte Fähre in Fredrikshavn nur gerade so noch erwischen konnten – ihr armer Hund „Lotti“ (s.u.) konnte nicht mal mehr vorher Gassi gehen...

Læsø.

Lotti.

Wir verlassen Læsø mit der aufgehenden Sonne (s.o.), um die restlichen gut 100 Kattegattseemeilen zu schaffen, bevor der für das Wochenende angekündigte Starkwind ein Weiterkommen schwierig machen würde. Die aktuell noch gut zu bewältigenden 12-18 Knoten Wind beschleunigen SY Blue Layla dagegen fröhlich, so dass wir früher als erwartet auf der anderen großen Kattegattinsel Anholt eintreffen (s.u.).