Wir brechen von Helsingør im Norden des Øresunds frühmorgens auf, so dass für uns bereits mittags Malmös Wahrzeichen, das Hochhaus „Turning Torso“ (s.u.), in Sicht kommt. Schließlich laufen wir in das alte Werftbecken ein, das heute eine von schicken Wohnhäusern umgebene Marina ist. Unsere hiesigen Freunde holen uns nur wenig später mit dem Auto ab – supernett! – und zeigen uns Lund (Dom: s.o. und weiter unten).




Der Dom von Lund aus dem 12. Jahrhundert ist der älteste in ganz Skandinavien. Einer Legende zufolge wurde er vom Riesen Finn auf Bitten des Heiligen Lars aus massiven Steinen errichtet. Nach dem Bau wollte der Gigant den Dom wieder einreißen, aber wurde, als er die erste Säule ergriff, in Stein verwandelt und ist in dieser Form bis heute in der Krypta (s.u.) zu besichtigen. Auch die astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert ist sehenswert. Nach den Besichtigungen können wir gemeinsam mit unseren Freunden in der quirligen Studi-Stadt noch eine italienisch inspirierte Fika genießen.










Zurück in Malmö gibt es abschließend noch ein leicht eskalierendes ICA-Shopping: die so ziemlich besten Blaubeermuffins Skandinaviens gibt es dort, ebenso wie die minimale Grundausstattung zum Kräftskiva-Fest. Laut Reiseführer stehen die unten abgebildeten Schalentiere (traditionell eigentlich die größeren, aber heutzutage von der Aphanomyces-Krankheit betroffenen Flußkrebse) „im Mittelpunkt“ des Festes, aber die hier angebotenen Trinkliedbücher und Aquavitbecher lassen eine Offenheit für andere Schwerpunkte vermuten – auch wenn es die hochprozentigen Zutaten nach wie vor nicht bei ICA zu kaufen gibt, dazu muss man ins staatliche Systembolag nebenan gehen.



